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Im Konventsaal - Käthe Miethe – Zu den glücklichen Inseln und andere unbekannte Manuskripte

Käthe Miethe – Zu den glücklichen Inseln und andere unbekannte Manuskripte
Zum 125. Geburtstag der Fischländer Schriftstellerin

Beginn 19:30 Uhr

Es ist schon ungewöhnlich, wenn man 56 Jahre nach dem Tod einer Autorin den Erstdruck eines Buches von ihr in der Hand hält. Wie kam es dazu?
Käthe Miethe starb 1961. Zu den »Glücklichen Inseln« blieb unveröffentlicht.
Die Gründe dafür liegen im Dunkel der Geschichte. Unklar ist auch, auf welchem Weg das Manuskript in das Archiv des Hinstorff-Verlages Rostock kam. Dort wurde es 2016 zufällig aufgefunden.
Im Stile ihrer Bücher aus den 1930er und 1940er Jahren erzählt Käthe Miethe eine Geschichte aus dieser Zeit: Gudrun, eine Kapitänstochter aus Wustrow, wird von ihrem Vater zu ihrer ersten Seereise mitgenommen. In den Osterferien läßt er sie nach Bremen kommen, von wo aus er mit seinem Dampfer Bananen von Teneriffa holt. Was Gudrun dabei alles erlebt, wie sie beinahe den Inselvulkan besteigt und eine Freundschaft fürs Leben schließt – das beschreibt Käthe Miethe kurzweilig und – schon damals – seemännisch fachkundig.
Eine schöne Urlaubslektüre aus der Zeit der aufgekommenen Dampfschifffahrt – als es noch lange Liegezeiten in den Häfen gab, bis die Fracht auf dem Bananendampfer verstaut war.

In der Stadtgeschichtlichen Sammlung unseres Museums finden sich weitere spannende Manuskripte und Dokumente von und über Käthe Miethe, die wir Ihnen an diesem Abend auch nicht vorenthalten wollen.

 

 

Im Konventsaal - Historische Gärten und Obstbau jenseits der Recknitz

Historische Gärten und Obstbau jenseits der Recknitz

Seit Jahren hat es sich Dr. Gernd Albrecht, Leiter des Vineta-Museums in Barth, zur Lebensaufgabe gemacht, die historische Gartenlandschaft seiner Heimat Vorpommern zu erforschen und zu erhalten.

Mit dem Pfarrgarten in Starkow ist eine Welt wiedererstanden, die auf geniale Weise die pragmatischen Notwendigkeiten eines Nutzgartens, der zur Ernährung seiner Besitzer nötig war, mit dem Jubel über die Schönheit und Vollkommenheit von Gottes Schöpfung zu verbinden versteht.

Gerd Albrecht öffnet die Tore weit zum Verständnis unserer alten Kulturlandschaft!

Beginn 19:30 Uhr