Fischland-Schmuck aus Ribnitz
Im Jahr 1932 entwarf und produzierte der Ribnitzer Goldschmied Walter Kramer den sogenannten "Fischland-Schmuck". Mittelpunkt dieses Schmuckes war ein größerer polierter Bernstein. Die silbernen Fassungen gestaltete Kramer mit handgearbeiteten maritimen Figuren. In den 1930er Jahren fand dieser Schmuck zahlreiche Interessenten unter Urlaubern und Badegästen.

Walter Kramer benannte seinen Schmuck nach dem, nahe bei Ribnitz gelegenen Fischland, dem südwestlichen Teil der Halbinsel Fischland-Darss-Zingst.
Im Jahr 1947, unter sowjetischem Besatzungsrecht, enteignete man
Walter Kramer. Ab 1948 wurde der Schmuck im volkseigenen Betrieb "VEB
Fischland-Schmuck" produziert. Der Patentstreit von 1959 um den Namen
"Fischland-Schmuck" wurde zu Gunsten von Walter Kramer entschieden, der bis 1990 in Lübeck-Travemünde lebte.
Die Patentrechte kehrten 2009 wieder nach Ribnitz zurück. Inhaber ist heute die Ribnitzer Bernstein-Galerie E.
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